Museum wieder geöffnet

Liebe Freunde des Museums Atelier Otto Niemeyer-Holstein,
es geht wieder los, endlich sehen auch Sie die aktuelle Ausstellung!

„Otto Niemeyer-Holstein - Spätwerk“ Gemälde (bis 10. 10. 2021)

 

Wir freuen uns sehr über das Wiedersehen mit Ihnen!

Geimpft, Getestet, Genesen! (siehe Öffnungszeiten)

 

Was bisher geschah ...

 

Ausstellungeröffnung
"Otto Niemeyer-Holstein - Spätwerk" Gemälde
125 Jahre Otto Niemeyer-Holstein

Helma Heymann
Lesung der Autorin des Buches "Wir segeln wärts"

Einweihung Hörbänke

 

Informationen der Landesregierung zum Coronavirus

Otto Niemeyer-Holstein

Foto: AONH

Otto Niemeyer-Holsteins

künstlerische Entwicklung begann seit 1917 in der Auseinandersetzung mit den Strömungen und Stilrichtungen des frühen 20. Jahrhunderts. Besonders der Expressionismus und die Neue Sachlichkeit beeinflussten Otto Niemeyer-Holstein wesentlich – bis ins Spätwerk. Unmittelbaren Eindruck auf den jungen Maler, der als Autodidakt begann, übte die Begegnung mit Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin und Arthur Segal im Tessin, in Ascona aus. "Die Malerei Otto Niemeyer-Holsteins gewann in den fünfziger Jahren eine solche Kraft, dass sie, etwa gleichbedeutend den Werken der Dresdner Rosenhauer, Kretzschmar, Wigand und Glöckner, als ein Grundpfeiler der humanistischen Kunst in der DDR empfunden wurde....

 

Als eine Sonderleistung der Niemeyerschen Malerei erweist sich jenseits jeder Heimattümelei die Darstellung der Ostseeküste. In diesen Bildern hat der Maler sein Bestes gegeben. Sie zeigen Niemeyer-Holstein auf der Höhe seines Könnens. Natureindruck ist in solchen Bildern, die wie eine Hohe Schule der Malerei anmuten, vollkommen umgesetzt in Kunst. Das Motiv ist in der Sprache der Farben vergeistigt. Obgleich die Naturbeobachtung sichtbar bleibt, verliert das Objekt seine gegenständliche Direktheit zugunsten einer Aussage, in der eine feingeistige Interpretation dominiert.

 

Diese Malerei, inspiriert von der Grenzwelt zwischen Land und Meer, weist zuvörderst auf sich selbst und erst dann auf den Gegenstand, den sie, darstellt.“ (Prof. Dr. Lothar Lang in „Malerei und Grafik in Ostdeutschland“, Leipzig 2002 )

 

Werk 4040
Werk 1564

Werk 304